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Beirat für Umweltschutz der Gemeinde Probsteierhagen

 
     
 

Einladung
Die nächste Sitzung des Beirats für Umweltschutz der Gemeinde Probsteierhagen findet statt am
Montag, dem 14.Mai 2012, um 19.30 Uhr im Schloss. 

Geplante Tagesordnung:

TOP 1: Probleme des (verstärkten) Maisanbaus

TOP 2: Stromtrassen im Kreis Plön: Bericht von der öffentlichen Veranstaltung in Stein

TOP 3: Managementplan FFH Hagener Au/Passader See

TOP 4: Nachpflanzungen

TOP 5: Betreutes Wohnen: Sachstand          

TOP 6: Verschiedenes

 

Interessierte Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen.

 

  E. Christensen 

 

 
 
 
 
 

Protokoll der Sitzung des Beirats für Umweltschutz der Gemeinde Probsteierhagen vom 19. März 2012

 

Teilnehmer: siehe Anwesenheitsliste

Beginn: 19.30 Uhr          Ende: 21.50 Uhr 

Beiratsvorsitzender Dr. Christensen eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Das Protokoll vom 16.01.2012 wird einstimmig genehmigt, ebenso die vorliegende Tagesordnung.  

TOP 1    Gartendenkmalpflegerisches Zielkonzept für den Gutspark Hagen

Das im Werkausschuss beschlossene Konzept zur Wiederherstellung eines „Englischen Gartens“ wird vom Beiratsvorsitzenden eingehend erläutert. Als erste Maßnahme wurde die im Plan als Burggraben ausgewiesene Senke vom Gehölzaufwuchs befreit, wobei eine kleine Birkengruppe vorerst noch einen Bestandschutz genießt. Die an der Hagener Au gelegenen, einst genutzten Gärten bleiben unangetastet; einer dieser Gärten hat sich mittlerweile wegen der Feuchtigkeit zu einem Erlenbruch entwickelt.  

Vielen Bürgern ist die feuchte Senke südlich der Lindenallee zur Hagener Au unter dem Namen „Schlauchwiese“ in guter Erinnerung. Wenn der Wiesencharakter erhalten werden soll, ist eine jährliche Mahd unabdingbar. Der Zeitpunkt des Mähens würde sich dann nach der Befahrbarkeit der Fläche richten. Es müssten dann auch im südlichen Randbereich einige Gehölze entfernt werden. Der anfallende Schnitt muss abtransportiert werden. Falls keine Mahd erfolgen würde, würde sich die feuchte Senke langfristig zu einem Erlenbruch entwickeln. Entscheidet sich die Gemeinde für den Erhalt des Wiesencharakters der „Schlauchwiese“ würde auch der Blick zur ehemaligen Grotte jenseits der Hagener Au ermöglicht. Die noch stehenden Nadelgehölze müssen entfernt werden.  

Das Zielkonzept sieht die Wiederherstellung des Wiesencharakters vor für den Bereich südlich der „Flohmarktfläche“. Diese Fläche sollte laut Plan vom Gehölzaufwuchs befreit werden. Der Bereich „ehemalige Mergelkuhle“ soll dahingehend verändert werden, dass die Lindenreihe wiederhergestellt wird. Dazu dient auch das Auslichten des Unterholzes.  

Der Beirat erwartet seine Einbeziehung bei der Umsetzung des Plans. Er schlägt zudem vor, die Bürger verstärkt mit dem Konzept vertraut zu machen. 

TOP 2    Stromtrassen im Kreis Plön

Der von der Bundesregierung beschlossene Atomausstieg hat zur Folge, verstärkt Energie u.a. aus Wind und Sonne zu gewinnen mit der Maßgabe, sie auch entsprechend zu transportieren. Diese Transportwege sind es, die zur Zeit diskutiert werden müssen, da sie erheblich auf unsere Landschaft einwirken werden. Drei Trassen sind geplant, von denen eine umgesetzt werden wird. Es ist das erklärte Ziel, den anfallenden Strom aus Ostholstein/Fehmarn in das Leitungsnetz Dänemark-Süddeutsch­land einzuspeisen. Da eine Variante durch die Probstei führt, hat der Planungs- und Umweltausschuss Probstei entschieden, zu diesem Thema eine öffentliche Sitzung am 19.04.2012 zu veranstalten.  

TOP 3    Kartengrundlage des Baumkatasters

Die erste Erhebung eines Baumkatasters für die Gemeinde Probsteierhagen führte zu der Baumschutzsatzung, die 1990 beschlossen wurde. An dieser Satzung hat  Bruno Albers in erheblichem Maße mitgearbeitet.  

Das vorhandene Kartenwerk ist äußerst lückenhaft und muss entsprechend ergänzt werden, wenn ein vollständiger aktueller Baumbestand in der Gemeinde ermittelt werden soll. Es werden vier Arbeitsgruppen gebildet. 

TOP 4    Verschiedenes 

Am Wulfsdorfer Weg und auch an der Straße Hof Wulfsdorf ist der Knick „auf den Stock“ gesetzt worden.  

Es wird darauf hingewiesen, dass verunfalltes Wild bis zum 31.03.2012 wie bisher vom Jagdausübungsberechtigten zu entsorgen ist. Ab 01.04.12 trägt die Entsorgungskosten die Gemeinde, wenn das Wild auf Gemeindestraßen liegt.

 Es wird eindringlich gebeten, Jungkitze nicht zu berühren! 

Die Baumpflegemaßnahmen an der L50 sind nicht fachgerecht durchgeführt worden. Der Beirat wird diesbezüglich an die Straßenmeisterei einen entsprechenden Brief schreiben.   

Jörg Fister

  
 
     
     
     
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